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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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nenproben mit 8 und 16 Ahnen die Rede ist, als» vonsolchen, die langst unter dem Horizonte sind, und vondenen die Gegenwart nichts mehr weiß. Denn da jederMensch von seinen eigenen Urgroßaltern nichts weiß, soweiß er von den Urgroßaltern seiner Nachbarn und Freundevollends gar nichts.

Wie sehr sich aber alle traditionelle Nachrichten mit 3Generationen abschneiden, dieses ist bey dieser Gelegen-heit recht klar geworden. Denn die Düsseldorfer verwun-derten sich ungemein, daß ihre Vorältern so viel solltenbezahlt haben, wovon sie doch nie etwas gehört, undsie bezweifelten solches, obgleich es in der Staatszeitungstand. Einer von ihnen ging in seinem wohlgemeintenEifer so weit, die Staatszeitung in einer DüsseldorferZeitung zu widerlegen, zwar nicht mit Zahlen, aber dochmit rührenden Worten, welche nicht allein den Düssel-dorfern , sondern auch den andern Zeitungsschreibern imReiche so wohl gefallen, daß sie den Aufsatz mit Ver-gnügen ausgenommen. Ein Beweis, daß die Preßfrey-hcit immer noch ro vers vorhanden, und daß man inPreußen immer noch über Preußen seine Meinung sagen,auch die Staatszeitung in einen ungeziemenden Vergleichstellen darf (wie in jenem Aufsatze geschah), welches Buo-naparte mit seinem Moniteur nie erlaubt hätte. Dennerst unter Ludwig XVIII. haben die Franzosen den Gradvon bürgerlicher Freyheit erhalten, daß sie unumwundenihre Meinung über die Regierung und über den Moniteursagen können. Uebrigens ist es gut, wenn man mit Sach-kenntniß gegen die Staatszeitung schreibt, weil diesesder einzige Weg ist, wodurch diese genöthigt wird.