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von Berg und Jülich der Ertrag der Licenten im Jahre
1704 mit 700000 Rthlr. aufgeführt ist. In denen von
1705 stehen sie ebenfalls mit 700000 Rthlr. aufgeführt.
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Nutzanwendung.
Man hat gefragt: „wozu es diene, daß man in„den alten Urkunden herumstvre, um solche Rechnungen„aufznstellen? Und aus welcher Absicht man so viel Ge-lehrsamkeit aufwende, um zu zeigen, wie viel die Leute„sonst bezahlt hätten? Ob man etwa die Absicht habe,„sich selber beliebt zu machen, und die Finanzmänner„noch härter, als sie ohnehin schon wären?"
Hierauf kann folgendes geantwortet werden: Erstensist es von Nutzen, solche Rechnungen anzustcllen, weilhierdurch der Satz bis zur Evidenz klar wird, daß sichalle historische Kenntnisse in der Gesellschaft mit 3 Gene-rationen abschneiden, indem dieses die Grenze aller tra-ditionellen Nachrichten ist, da die Kinder nur dasjenigewissen, was sie in ihrer Jugend von ihren Großältcrngehört. Von ihren Urgroßältern wissen sie aber schonkaum mehr, wie sie geheißen, wo sie gewohnt, wann siegeboren und wann sie gestorben. Das Geschichtliche von3 Generationen steht immer über dem Horizonte, die Ge-genwart ist im Mittagskreise, bis auch an sie die Reihekommt, im Westen unrerzusinken, indeß im Osten immerneue Geschlechter anfgehen. So etwas zu wissen, ist aberimmer angenehm, nicht allein in der Kirchengeschichte,wo man ein besonderes Bekenntniß aufs Traditionelle ge-baut hat, sondern auch aus Landtagen, wenn von Ah-