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rung anr daß sie die allgemeine Wohlfahrt deS Staatesnoch wirksamer als bisher erhöhen und befestigen wolle.
Am i. Oktober wurden die Landstande und an dem-selben Tage die Steuerfrevheit des Adels aufgehoben.
Die Geschlechter, so zur ehemaligen Dienstmann-schaft des Herzogthums Westphalen gehört, waren größten-theils erloschen, und von 130, so die Erblandsvereini-gung im Jahre 1437 noch mit unterschrieben hatten, wa-ren nur noch 20 übrig. Das Land befand sich also ge-wissermaaßcn schon ohne Vertretung, da auch die ehema-ligen Ackerstädte des Landes arm, verfallen und unbedeu-tend geworden, indem in unseren Breiten kein Ackerbauauf die Dauer mit Erfolg betrieben werden kann, wennnicht der Acker unmittelbar um das Gehöft des Bauer»liegt, und die Dungstelle in der Mitte der Flur ist.
Seit 1803 stiegen die Steuern mit jedem Jahre. Siekamen bald auf 100000 Rthlr., dann von 100000 auf200000, darauf von 200000 auf 300000, und endlichim Jahr 1819, M der Krieg große Anstrengungen for-derte, auf 438000 Reichsthaler.
Dieses alles sind Zahlen, so aus den Hebebücherngenommen sind, und die nicht etwa auf theoretischen Spe-kulationen beruhen, sondern auf dem realen Boden derWirklichkeit, indem diese 438000 Thaler nichtallein ausgeschrieben sind, sondern auch auf-gebracht und in die Landeskassen einge-gangen.
Dabey kann man nicht sagen, daß der Wohlstanddes Landes abgenommen hat. Im Gegentheil scheint derbürgerliche Verkehr sich vermehrt zu haben, wozu die