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Bürgerstandes schon deswegen einer ernsthaften Beachtung.Denn die Gesellschaft läßt sich einmal daSnicht vorenthalteu, dessen Nützlichkeit sieeingesehen, sobald sie sich von der Möglich-keit überzeugt hat.
Auch kann man die Kaufleute nicht verhindern, daßsie sich jährlich auf den Messen in großer Anzahl versam-meln, noch daß sie hier einen Ausschuß wählen, der dieSache im Namen aller bearbeitet, in dem also die Kraftder Menge wohnt, ohne daß in ihm die Unbehülflichkeitder Menge wohnt, da die Anzahl der Glieder nur ge-ringe ist. Es entwickelt sich also hieraus ein Repräienra-tivsystem — mit allen den Folgen, so jedes Repräsen-tativsystem nothwendig hat.
Hierzu kommt, daß man gegen die Versammlungender Kauf- und Fabrikherren nie die Maaßregeln nehmenkann, so sich gegen die Versammlungen von Turnern undStudenten noch wohl nehmen lassen. Denn da diese ge-sessene Leute sind, und active Staatsbürger, so vielenandern Bürgern Brod und Nahrung geben, so ist an sick-klar, daß man bey diesen einige Rücksichten zu nehmenhat, deren man bey Studenten und Schülern, so wiebey allen jungen Leuten überhoben ist, so noch unter derväterlichen Gewalt stehen. Auch würden die Magistrateder Städte, in denen jährlich die großen Messen gehal-ten werden, schwierig seyn, in solche Maaßregeln einzu-geheu, wodurch die Meß- und Handelsfreyheit zu leidenschien, und wodurch den Meßfieranten der Aufenthalt ansdiesen Mcßplätzen unangenehm würde.
Alles dieses wohl erwogen, so sieht man, daß eine