307
betrachten sey. Später sind, wie ich glaube, diese sechsBände eben so umgegvsse» worden, wie die vier BändeCatasierverordnungen, wo alles daS in einem Bande zu-sammengestellt worden, was jetzt noch gültig ist.
Auch ist, wo ich nicht irre, ein populäres Hand»buch sür diejenigen erschienen, so mit der Regie in Be-rührung kamen, und in dem diesen gezeigt wurde, wie siesich zu benehmen und vor Schaden zu hüten hätte».
Uebrigenö erleichterte der Umstand, daß die ganzeVerwaltung unter einer einzigen Generaldirektion stand,die Erhebung dieser Rechte ungemein. Nicht allein durchdie Gleichförmigkeit und Schnelligkeit, die hieraus her-vorging, sondern vorzüglich dadurch, daß die Talente,die einmal in dieser Direktion waren, schnell gegen dieMitte hinkamen, und schon in einem Alter von 30 und40 Jahren in den höchsten Stellen waren, ehe sie sichauf den untern abgcarbeitet und ausgeschrieben hatten.Denn da bey einer Geueraldirektion der Generaldirektor,wenigstens mit seinem Rufe, für den Erfolg ver-antwortlich ist, so sorgt dieser dafür, daß er in jedemDepartement einen tüchtigen Mann an die Spitze bringt;und da er selbst das Geschäft kennt, so kann er leichtdiejenigen unterscheiden, die sich auszcichnen. Indem erihnen nun in Jnspektionsstcllen Gelegenheit gibt, zu zei-gen, was sie vermögen, so läßt er sie bald zu höhernStellen heranreifen. Wir haben öfter gesehen, daß, wennirgend ein Departement war, wo es mit der Verwaltungnicht vorwärts wollte, der Generaldirektor die Sache gleichdadurch ius Gleise brachte, daß er ein ausgezeichnetesTalent in diesem Departement zum Direktor machte.
U r