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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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techt. Ob diese richtig oder unrichtig besteuert sind,das ist für das Publikum so wie für das Kasseninteressevöllig gleichgültig, da der Gegenstand von so geringemWerlhe und von so geringem Gebrauche ist. Allein solcheFehler finden sich nothwendig in einem Gesetze, so nichtöffentlich konnte berathen werden, und auf diese Weisejedem Widerspruche ausgesetzt, ehe cs gegeben worden.Hatte der Staatskanzler den Tarif 1817 drucken und dieZeitungen frey darüber reden lassen, so würden sich dieseFehler gleich von Anfang gefunden haben. Daß derStaatskanzler dieses nicht gethan, dazu hat er unstreitigseine Gründe gehabt. Wahrscheinlich hat er gefürchtet,daß sich dann ein solcher Widerspruch gegen das neueSteuersystem erheben würde, daß seine Ausführung viel-leicht unmöglich seyn würde, und man genörhigt wäre,das alte verderbliche Accisesystem beyzubehalten. Da aberdas neue Steuersystem, selbst in der unvollkommenen Ge-stalt, in der es sich befindet, offenbar ein großer Schrittzum Bessern ist, so war es der Klugheit angemessen, eslieber mit seinen Fehlern ins Leben zu rufen, als sichder Gefahr auszusetzen, es gar nicht ins Leben zu ru-fen, wenn man vorher noch alle mögliche Feh-ler desselben verbessern wollte. Denn jedererfahrne Staatsmann hat das Symbolum: L,v xsrlsitc'est le plus granä ennemi <lu bleu.

So wie über die Lorbeerblätter, so ist über einSchaukelpferd, das in Cölln mehr an Verbrauchsteuerbezahlen sollte, als es in Nürnberg gekostet ebenfallsmehr gesprochen worden, als nothwendig gewesen. Der-gleichen Mißgriffe von Seiten der Zollbeamten falle» im