Ursache daran, daß Caffce und Zucker so theuer scy,—schmalen zugleich auf die Bauern, die jetzt für die But-ter und die Eyer doppelt so viel fordern, als sonst, dasie sich gut zu erinnern wissen, daß das Pfund Butterund das Viertel Eyer in ihrer Jugend nur halb so vielgekostet, als jetzt, — sind aber übrigens ungeachtet derschlechten Zeit ganz vergnügt. —
Der Steuerjammer gehört mit zu den Volksvergnü-gungen, so wie auch die Discurse übers Wetter. Siehtman auf den Effekt, so helfen beyde eben wenig. Denndie Regierung zieht ihre Steuern ein, ohne sich daran zustören, und der liebe Gott macht das Wetter auch, sowie es ihm gut dünkt, ohne sich um die Discurse, so injeder Provinz darüber geführt werden, sonderlich zu be-kümmern. *)
Also die Höhe der Steuern wollen wir nicht tadeln,— und übcrhanpt gar nichts tadeln, wenndie Regierung wirklich die Steuern erhebt.
*) Ick war im Herbste 1817 in Königswinter, als ein früherFrost die wenigen Trauben noch vollends zerstört hatte, soan dem unreifen Holze hingen, und mancher Bauer seinenHerbst für 1 oder 2 Gulden verkaufen mußte. Des Abendskommen mehrere Bauern ins WirthshauS, um den Verdrußuiederzutrinken, und die nun über den schlechte» Herbst hef-tig klagten und schimpften. Einer von ihnen sagte: ..Den„Leuten war beute in den Weinbergen so zu Muthe, daß„ich unserm Herr Gott nicht hatt' rathen wollen, durch die„Weingarten zu gehen. Sic hätten ihn noch einmal ge-„mörd't." —
Dieser gehörte auch mit zu den Malcontentcn und Mur-muranten, so sich gerne an tapftrn und energischen Redenergötzen.