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Ueber die Fehler des neuen Steuergesetzes.
Ä6enn wir von den Fehlern des neuen Steuergesetzesreden, so kann es nicht die Absicht seyn, in den allge-meinen Steuerjammer mit einzustimmen: daß unsereProvinzen zu viel bezahlen müssen, daß im-mer mehr gefordert werde und nirgend Er-leichterung zu verspüren.
Ob wir das Pfund Caffee um i Ggr., den Zuckerum und das Maaß Branntewein auch ungefähr umGroschen theurer bezahlen, das empfindet die Provinznicht, so wie sie es auch nicht empfindet, wenn Caffeeund Jucker durch Fehlerndten in den Indien, oder durchgroße Spekulationen, so geldreiche Leute in diesen Pro-dukten machen, um i oder 2 Ggr. über ihren gewöhn-lichen Mittelpreis in die Höhe gesteigert werden.
Ebenfalls empfindet es die Provinz nicht: ob sie aufden Kopf im Durchschnitt jährlich 6 oder 8 Ggr. in denVerbrauchsteuern auf ausländische Maaren mehr oder we-niger bezahlt. Die Frauen trinken ihren Caffee mit dem-selben Vergnügen, schelten dabey auf die Regierung, die