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oder Braunkohlenlager hat, oder wenn die Gegend holz-rei'ch ist, und das Holz wenig Absatz und einen geringenWerth hat,
Liegt die Salzquelle tief im festen Lande, so hatman gleich die ganze Fracht voraus, so das Seesalz vomnächsten See- oder Flußhafen kosten würde.
Ist dieses aber nicht, kann man in der Nähe See-salz kaufen, und ist die Salzquelle von Kohlen- oderBraunkohlenlager» entfernt, oder liegt in einer holzar-men Gegend, so kann man leicht in den Fall kommen,daß einem das inländische Salz doppelt so hoch in denFabrikationskosten zu stehen kommt, als einem das See-salz kosten wurde, obgleich man die Svole eben so wohl-feil hat, nämlich umsonst, wie die Küstenbewohner daSSeewaffer. Jndeß ist von der andern Seite nicht zuleugnen, daß eine Saline eine Gegend ungemein belebtund alle Gewerbe anregt, durch den starken Verkehr, densie auf diesem Punkte unter den Menschen erzeugt.
Ich glaube deßwegen, daß man hier nicht zuscharf rechnen muß, und daß man sich selbst eine kleineAufopferung kann gefallen lassen. Auch sehen wir, daßdie Völker überall auf ihre inländische Salzwerke einengroßen Werth setzen, wie z. B. die Schweizer auf dieihrigen bey Ber und Aigle. — Sie setzen diesen Werthnicht allein des Vortheils wegen darauf, sondern auch w e-gen der Unabhängigkeit von ihren Nachbaren.Denn da das Salz ein nothwendiges Bedürfniß ist, soder Staat sich um jeden Preis verschaffen muß, so ha-ben die Nachbaren, bey denen er es kauft, immer inseiner Gewalt, ihm den Preis zu setzen, wenn er keine