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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
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eigene Salzwerke hat, oder wenn er nur eine entfernteVerbindung mir der See hat, wie dieses bey den Schwei-zer» der Fall ist.

Für die Staaten, so eine nahe oder gar eine unmit-telbare Verbindung mit der See haben, ist es anders,und bey denen stellt sich die Frage: In wie fern es vor-theilhaft sey, arme Salzquellen zu versiedeu? in ganz an-derer Weise. Es kann zwar der Fall eimreren, daßauch in solchen Staaten ein augenblicklicher Salzmangeleinlritt, und wir haben diesen Fall 1794 gehabt. Dennobgleich bey uns das Seesalz so wohlfeil ist, daß 10 Pfundnur 4 Ggr. kosten, so stieg es doch damals so im Preise,daß i Pfund 4 Ggr. kostete. Dieses war nämlich in derPeriode, wo die französischen Armeen an de» Rhein ka-men, und wo jede Verbindung mit dem rechten Rhein-ufer abgeschuitren war, so daß wir kein Salz von denpreußischen Salinen beziehen konnten.

Zugleich waren wir von Holland abgeschnitten, dasdamals von den französischen Armeen noch nicht besetztwar. Wir konnten also auch kein holländisches Salz be-ziehen. Die Salznoth wurde so groß, daß man sogarSalpeter gebrauchte und mit Schießpulver das Fleischanrieb. Judeß, solche Falle ereignen sich vielleicht in ei-nem Jahrhunderte nur einmal, und sie sind zu selten undzu schnell vorübergehend, als daß man sie füglicherweisein einen Finanzplan mit aufnehmen könnte.

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Darüber ist man allgemein einverstanden, daß daseine schlechte Abgabe ist, so 3000 Thaler aus den Ta-