durch ihre Beamten verwalten und erheben ließ, da hatsie doch immer große Nachtheile gehabt, und man darfvielleicht sagen, daß es kein Land gibt, wo man dieseSteuer richtig behandelt hat.
Der Salzhandel ist ein Handel mit einem der erstenBedürfnisse des Volks, und die Idee scheint ganz nahezu liegen, daß dieser Handel sehr einfach sey- und daßer daher leicht für Rechnung der Regierung könne ge-führt werden.
Dieses ist indeß nicht, wie folgende Untersuchungenzeigen.
Die Natur hat das Salz in einer solchen Mengehervorgcbracht, daß es fass gar keinen Werth hat. Derganze Ocean ist ein einziger großer Salztümpel, und die-ser Salztümpel ist so groß, daß seine Flache das Doppeltevon der des festen Landes betragt, so daß man also sa-gen muß; das feste Land liegt im Salztümpel, und nicht:der Salzrümpel liegt im festen Lande.
Die Gewinnung des Salzes ist sehr leicht und kostetfast gar nichts. An der Küste wird das Seewaffer All-
er finde es nicht angenehm, sich deswegen beym Schatze zumelden. — Sully fragte weiter: Ob der Connetable ja seine26000 Livres wirklich erhalten habe? — Nein, sagte dieser,— er habe von dem Generalpachter nie mebr als 22000 Li-vres erhalte». Sully sagte darauf zum Könige: der Conne-table sagt die Wahrheit. Allein eine Ursache, sich zu beschwe-ren, hat er nicht, denn statt 22000 Livres, so er bis jetzterhalten, sende ick ihm 26000 — und wenn Ew. Majestätbefehle», auch 56ooo. Aber die Tabelle in Artois, die kanner nicht wieder bekommen. Denn diese nahm 126000 Livresans den Taschen Ew. Majestät Unterthanen, um 22000 indie des Connetable zu bringen.