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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
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Durchschnitt halb so stark wie die Fleischconsumtion inBerlin, so würden die 2,500000 Menschen, so in denStädten wohnen, 830000 Thaler aufbringen, da jede1000 Menschen bey einer Fleischsteuer von 2 Pfenningen332 Thaler jährlich aufbrächten.

Rechnet man ferner, daß 1000 Menschen auf demLande im Durchschnitte halb so viel Fleisch essen als 1000Menschen in den Städten, und daß sie zur Fleischsteuer166 Thaler beybrächten, so würden die 8 Millionen, dieauf dem Lande wohnen, in der Fleischsteuer i Million128000 Thaler aufbringen.

Die ganze Fleischsteuer würde dann 1,958000 Tha-ler betrage».

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In den alten Provinzen ist auch noch eine Mahl-steuer, welche dort, wo sie eristirt, durch das Gesetz vom8. Februar beybehalteu. Auch über diese gibt die Staats-zeitung merkwürdige statistische Nachrichten.

Diese Mahlsteuer besteht nämlich aus zwey Theilen.

Im ersten Theile ist sie eine Lurussteuer und trifftblos die vornehmen Stände, die Wcißbrod essen. Sieliegt auf dem Weizen und beträgt 16 Ggr. auf den Schef-fel. Diese Steuer ist sehr hoch und trägt sehr viel.Wenn der Scheffel Weizen 3 Thlr, 8 Ggr. kostet, so be-trägt sie 20 p. -C. seines Werthes. Diese Steuer trug imJahr 1816 in Berlin 191513 Thaler. Wo also 1000Menschen 1020 Thaler in dieser Steuer bezahlten.

Der andere Theil der Mahlsteuer ist eine bloße Con-sumtionssteuer, die das Korn trifft, aus dem das Brodfür die große Mehrheit des Volkes gebacken wird, und