tagen, oder vielleicht gar nur an den drey hohen Festta-gen und auf Kirchweihe genießen.
Auch tragt sie da, wo eine große Wohlhabenheitsich angehäufr hat, große Summen, wie solches aus denAngaben der Sraarszeicung über die FleischconsumtionBerlins im Jahr 1816 hervorgeht.
In diesem Jahre waren 18 Mill. und 23888 PfundFleisch versteuert worden, wobey Wildpret, Geflügel undFische noch ausgeschloffen waren.
Jedes Pfund Fleisch war im Durchschnitt nur mit4 Pfenning versteuert worden, und die ganze Steuer hatte250000 Thaler eingebracht. Jede 1000 Menschen hattenalso zu der Fleischsteucr iZ3o Thaler behgetrage».
Wenn in diesem VerhältNiß alle Einwohner der gan-zen Monarchie Fleisch äßen und versteuerten, so würdendie flo4 Millionen Menschen blos in der Fleifchsteuer13 Mill. S65000 Thaler aufbringen.
Allein in den Städten wird viel mehr Fleisch geges-sen als Äif dem Laude, und in großen Städten viel mehrals in kleinen, wo die Leute selber'Gärten " haben, und6fr auch eine Kuh.
Wenn man durch eine beykäufigc Rechnung bestim-mt 'will, wie viel eine Fleischsteuer, so im Durchschnittnur'2 Pfenning aufs Pfund betrüge,— Veit» höher würdesitän sie der Defrändation wegen in einem offenen Landenicht machen dürfen, — so muß man die Rechnung inähnlicher Weise führen, wie für die Brannreweinsieuer.Nämlich: für die Städte besonders und für das flacheUnd wieder besonders.
Setzt man die Fleischconsumtiön in den Städten im