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Ueber Preußens Geldhaushalt und neues Steuersystem
Entstehung
Seite
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und beym Steuereinnehmer erscheint der große und derkleine Gutsbesitzer gerade auf dieselbe Weise. Hier-,durch wird aber auch selbst im geringsten das Gefühlklar, daß Alle Glieder derselben Genossen-schaft sind.

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Nicht ohne Ursache habe ich so lange bey der Grund-steuer verweilt. Diese bildet in jedem ackerbauendenStaate die Basis des ganzen Steuersystems, und keinFinanzminister wird zu einem guten Steuersysteme gelan-' ge», wenn er sie nicht zur Grundlage des Ganzen nimmt. Denn sie ist die einzige Verbrauchsteuer, die man er-höhen kann, ohne daß Desraude eintritt, die also im-mer in demselben Grade mehr tragt, als die Steuerrol-len größere Summen enthalten. Bey allen anderen Cvn-sumtionssteuern tritt das Gegentheil ein. Bey diesen istder Ertrag oft um so niedriger, je höher die Sätze sind.

Welche Hülssquelle ein Finauzminister aber au derGrundsteuer hat, dieses zeigt jetzt Frankreich. Die Grund-steuer ist für die gewöhnlichen Jahre ans 170 Millionenbestimmt. Die außerordentlichen Begebenheiten aber, soin den letzten Jahren eingetrete», haben die National-schuld bis auf 4000 Millionen erhöht. Der Minister hatnun die Grundsteuer bis auf 363 Millionen vermehrt,welche Vermehrung die Kammer der Deputaten auch an-genommen. Jede der 8000 Quadratmeilen von Frank-reich bezahlt also 4sooo Franken Grundsteuer oder etwa12000 Berl. Thaler.

Da in Frankreich im Durchschnitt auf der Quadrat-meile ?7oo Seelen wohnen, so ist dieses auf de» Kopf

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