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3 Thaler an Grundsteuer gerechnet, und nicht i^ Thaler,so wie wir sie oben im Durchschnitt nach den ProvinzenSachsen, Westphalen, Jülich-Cleve-Berg und Nieder-rhein angenommen haben.
An dem Beyspiele Frankreichs sieht man, daß einpreußischer Finanzminisier, der eine Kammer hat, undein Cataster, auch einmal statt 15 Mill. 785500 Thalersich eine Grundsteuer von 31 Mill. 571000 Thalcrn könntebewilligen lassen, wenn der Staat sich in einer ähnlichenbedenklichen Lage befände. *)
Wenn man s) keine allgemeine Grundsteuer undb) kein Cataster hat, das heißt, wenn man kein gutesSystem für die direkten Steuern hat, so ist es auch reinunmöglich, in den indirekten Abgaben zu einemgute» Steuersysteme zu gelangen, wie wir dieses im Fol-
») Diese Höhe der Grundsteuer in Frankreich ist nicht neu.Sie beträgt zwischen ; und Z des Reinertrags, den dasCataster gefunden.
Dieser ist nämlich nach den Abschätzungende,s Catasters.i5-5 Millionen.
Nach den verglichenen Pachtbriefen . . i33L —
Nach den verglichenen Kaufbriefen . . '1297- —
Im Mittel: 1019 Millionen.
Hiervon werden 563 Millionen als Grundsteuer bezahlt,dieses sind 27z p. C. vom Reinerträge, die Gemeine Dülkenbey Brüggen bezahlt schon seit -5 Jahren 4i p. C. von demReinerträge, den die Pachtungen angeben.
In Schlesien setzte Friedrich der Große im Jahr 174» dieGrundsteuer der adeligen Güter auf 28 p. C., die der Bauer-güter auf 35 und die der Geistlichkeit auf üo p. C. des Rein-ertrags. Hierbey wurde, wie die Geschichtschreiber versichern,Schlesien blühend.
Im Herzogthum Berg betrug im löten Jahrhundert die' Grundsteuer ein Firum von äoooso Thaler», und im Herzog-