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Beyspiel ist, wie das oben angeführte von Westphalen,wo die Grundsteuer im Jahr 1788 nur noch 40000 Tha-lcr war, und im Jahr 1815 schon auf 438000 Thalergebracht war, und zwar blos durch die Aufhe-bung der Domänen und durch die Aufstellungeines allgemeinen Landcatasters.
Daß so etwas möglich ist, folgt daraus, daß es ge-schehen, denn in der Logik heißt es: s P0886 aä 6886
non v-llet 66N86gU6NtiL — 86cl slr 8886 aä P0886 v-elet
cEegnentis. — Dabey hat Westphalen jetzt trefflicheLandstraßen, die es sonst nicht hatte, die Leute sind vielrühriger als sonst, und das Land ist sichtlich in einemblühender« Zustande als früher. Denn im Jahr 1788war es bey 40000 Thalern Grundsteuer in einer» kund-kich schlechten Zustande, wie solches die. Stande indein Landtagsabschiede von diesen« Jahre aufs feyerlichsteversichern.
Das aber erleichtert ungemein das Bezahlen derStenern, wenn man sicht, daß gar keine Steuerbefreyun-gen mehr Statt finden, und daß ein Morgen bezahltwie der andere.
Eben so erleichtert das den Heerdienst in einen« kaumgläubigen Grade, wenn inan sieht, daß der Reiche wieder Arine unter die Fahnen tritt, und daß für den Große»eben so wenig «vie für den Kleinen irgend eine Art Be-freiung Statt findet.
Auch wirkt die Allgemeinheit der Grundsteuer ebenso zur Verbreitung des Bürgerthums, «vie die Allgemein-heit des Heerdienstes. — Am Tage der Aushebung ste-hen Reiche und Arme auf dieselbe Weise nebeneinander.