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d) Von der Format ton- der Gänge.
Die Gänge sind so wichtig für den Bergmann, sointeressant für den Geologen, sie unterscheiden sichdergestalt von allen andern Mineral - Lagerstätten , dafssie auf eine besondere Art die Aufmerksamkeit der Ge-leinten auf sich gezogen, welche gesucht haben, so-wohl die besondem Umstande, welche sie darstelleu alsihre Bildnngs- Artzu erklären: Ich werde nicht in das
Nähere aller der Hypothesen eingehen, welche deshalbgemacht worden sind: man kann die Darstellung und
ruhmvolle Widerlegung derselben, in Werners sclion-angeführtem Werke sehen.
Verschiedene Hypothesen.
5 411. Unter den vollkommen widerlegten Hypo-thesen werde ich anführcu :
1) diejenige, in welcher man die Gange als Zweigeeines im Schoofse der Erde liegenden ungeheuren Stam-mes ansiehet ;
2) diejenige, welche sie ab Gestein - Theile darstellt,die? auf einigen Zügen durch die Wirkung gewisserScheidesäfte, welche sie durchdrungen haben, verwan-delt worden sind;
3) diejenige, in welchen man die Gänge als Klüfte be-trachtet, die in den Gesteinen entstanden, und welchemit erdigen Stoffen ausgefüllt worden, welche diedurch die Gesteine sickernden Regen wasser da bin ge-führt haben, und welche sodann durch den EinlluCsder Sonne oder durch die Wirkung der Luft, oder ausdem Innern der Erde gekommene Ausdünstungen, inGauggesteine und Erze verwandelt worden sind. Keinedieser Theorien zeigt den mindesten Grad von Wahr-scheinlichkeit in den Augen desjenigen, welcher nureinige Gänge gesellen hat,