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Es gescliiehet sein- oft, dafs, wenn ein Gangeinen andern dergleichen durchsetz;!., er diesen ver-rückt, und ihn aus seiner Hielt tun g wirft;das heifst, dafs die Leyden Theile des durchschnit-tenen Ganges, anstatt in geraden Linien zu bleiben,auf zwey mehr oder weniger von einander entfern-te parallele Linien gebracht werden : dieser Umstandist wahrscheinlich durch das Entsinken oder dasEntfernen eines der beyden durch die neue Kluftgetrennten, Gehirg.sl lieiio entstanden. Die Beobach-tungen über das Verwerfen der Gänge, sind fürden Bergmann von dem gröbsten Interesse: sie zei-gen ihm den Weg, an den er verfolgen mufs, umeinen Gang wieder zu linden, der sich beym Zu-sammentreffen mit einem andern Gange oder aucheiner hlofsen Spalte, verloren hat. Wenn derdurchschnittene Gang -Mos aus seiner Richtung gc-worlen worden, so siebet man, nach dem eben Ge-sagten, dafs man den durchsetzenden Gang verfol-gen mufs, und man in einer mehr oder wenigerbeträchtlichen Entfernung den verlornen Gang wie-der finden wird: die Erfahrung hat gelehrt, dafs
man. sich nach der Seite des, an dem Durchschnittder beydeii Gänge gebildeten stumpfen Winkelshalten mul'ste; allein diese Bemerkungen sind ört-lich. Indem man siebet, wie ein und derselbe Gangoder Gänge von gleicher Beschaffenheit in dersel-ben Gegend, durch die verschiedenen Gattungenvon Adern oder Klüften, welche sic; durchsetzen,verrückt worden, kann man durch Folgerung dieBahn ahleilen, welche man halten mufs, wenn manso eben denselben Gang oder Gänge von einerleyBeschaffenheit verloren hat.