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2 (1822)
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Weil es sehr möglich ist, dals eine Kluft im Gan-zen oder theihveise in der Richtung der Schichtungerfolgt wäre: wenn sie mit Mineral-Stoff ausgefülltist, wird sie eine Lagerstätte darstcllen , welche imGanzen oder theilweise mit den Schichten parallelscyn wird, obschon sie Aon späterer Bildung undein wahrer Gang ist. Werner führt Beyspiele vondiesem aus den Gegenden von Freyberg genomme-nen Falle an.

Wir wollen nun kürzlich von an sich selbst be-trachteten Gängenliandeln, indem wir die Nomenclalurverschiedener ihrer Tlieile, die Eigenheiten, welcheihre Grinse und die Masse, welche sie zusammen-setzt, darstellt, bekannt machen; wir werden sie so-dann, in Bezug auf das Gestein, welches sie iim-giebt und auf die verschiedenen Gänge, welche sichin einem und demselben Gebirge begegnen, be-trachten; wir werden kurze Bemerkungen über ihreFormalions-Art machen, und damit scbliefsen : einenBlick auf einige besondere LagersLällen zu weiden,welche davon blos Modificalionen sind. Da das, wasich hier sagen werde, gewissermaasen die methodi-sche Zusammenstellung meiner zahlreichen Beob-achtungen über diese Lagerstätten ist, so werdeich wenig Beyspiele zur Unterstützung anlübren;man wird übrigens eine grofsc Anzahl in derTheorie von Kn t s t ebung der Gänge vonw erner, ein Werk, welches in den Händen allerMineralogen ist; so wie in der Abtheilung Filondes Nouveau Diclionnairc dhistoirc na-turelle, eine vom Ilru. von Bonnard \ crfafsleAbtheilung, linden.