Druckschrift 
2 (1822)
Seite
577
Einzelbild herunterladen
 

diese Substanzen ebenfalls von der Erde ab, wei-che sie umgab; sie seilen (waschen) sie aus undlassen sie unbedeckt an ihren Eiern; ziemlich oftiliefsen sie dort auf einem fast ganz eisenhaltigenSande.

Die Wellen des Meeres bewirken selbst biswei-len eine solche Wäsche: so verbreiten sie an der

Küste der phlegrüischen Felder zwischen Neapellind Puzzuolö, an dem Eifer eine Schicht Sand oderKies, der hauptsächlich aus achteckigen Krystalienvon Magneteisenstein bestellt, und an einigen Ortenbis acht oder zehn Zoll Dicke hat; er ist eine Zeit-lang in den in der Nachbarschaft seiner Behandlungwegen erbaueten Hammerwerken geschmolzen worden.

fremdartige Steine in den Vulcancn.

§. Sgl. Die vulcanisclicu Gebirge stellen auchvon den \nlcanen ausgeworfene und durch die Kraftdes Feuers nicht veränderte Steine dar: sie sind

wahrscheinlich den Wänden der unterirdischen Höh-len entrissen worden ( §. 60).

Kein Vuleaii zeigt mehrere dergleichen als deralte Vesuv. Fast in allen Einschnitten dieses Ge-birges (ia Somma) findet man mehr oder wenigergrofse .Stücken von einem schönen kristallinischen,manchmal grobkörnigen, manchmal dichten Kalk-steine; sie sind oft mit vielen grünen Glimmer ver-mengt, deren Blätter unter sich gvuppirt sind ; undin diesen Gruppen, sowohl als in den Höhlen desKalksteines, hat.man Krystalle von Fohlspath, Pi-slazit, Tremoliih, Hornblende, Melanit, jtfagnet-nnd Brauneisenstein , Leuzit, Augit, Spinell, Sodalit,Zirkon, Tilanit, Flufs und Gyps, Topas, und be-sonders Krystalle von Jdokras ( Vesuvian von "Wer-

II. Thei!. O O