■wenn man darauf schlägt, Ilr, Breislack, welcher die soeben gegebenen Details verschafft, siebet die Tuffe derCampania so an, als wären sie unter den Meer - Gewäs-sern ausgebreitet gewesen.
Die Tuffe linden sich auch, ihrer geringen Härte olm-geachtet, in den c-hemals vulcanisirten Gegenden in Men-ge. Ich habe beträchtliche dergleichen Massen im Hes-sischen und sogar an Orten gesehen , wo die steinigenSpuren der Vulcane, zum ßeyspiel bey Beziers, ver-schwunden sind.
Obschon die meisten Gewässer, welche aus denYnleanen fallen, nur von den gvofsen Regengüssen,welche um die Krater herum bey den vulcaniscbenEruptionen statt finden, oder von den Schneemas-sen, welche zu denselben Epochen schmelzen I ),oder aus den Klüften, welche in einigen dieser Ge-birge entstehen (§.69), zu kommen scheinen, soziehen sie Joch eine so grofse Menge erdiger —Aschen- und Schlacken - Stoffe mit sich fort, dafssie auf die umgebenden Gebirge Tuff-Lager ver-breiten müssen, wie es wahreSclilamnt-Eruptionenthun würden.
X) Nachdem, was Hr. Ferrara in seinen Campi flegreide!la Sicilia g. 34 berichtet, würde der grofse Nilod'acqna , den die Magistrate des Landes im Jahre 1755aus dem Aetna geflossen zu seyn Vorgeben, blos von ei-ner solchen Ursache herrühren.
Derselbe Autor berichtet auch, dafs im Jahre 1790 beiSanta-Maria de Niscerni, unter einem entsetzlichen Brau-sen, ein Berg spaltete, und dafs aus einer Oeffnung vondreyFufs Durahmesserein Flufs salzigen Mergel-SchlammsHofs, der einen Geruch von Schwefel und Bitumen hatte,und eine Schicht von sechzig Fuls Länge, drey Gig FnfsBreite und zwey und einen halben Fufs Dicke bil-dete.