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2 (1822)
Seite
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kennen. Das, was ich. SO eben belichtet habe, giebt unsansschliefslich die Gründe dieser Meinung und scheintmir entschieden, den Stand der Frage bestimmen zumüssen.

Ich werde mich liier darauf beschränken, einige Wor-te zur Rechtfertigung der berühmten Gelehrten, Berg-mann, Sanssure, Klaproth, Werner zu sagen, welcheehedem d : neptunische Entstehung der Basalte behaup-

tet haben.

Jede Meinung, oder vielmehr jeder Satz, den man inden physischen Wissenschaften aufstellt, kann, wenner nicltL das einfache und unmittelbare Resultat der.Beobachtung einer -offenbaren Thatsaehe ist, blos eineans den bekannten Thatsachen durch Aehnlichkeit abge-leitete Folgerung seyn. Da dieser unbestreitbare Grund-satz jeder guten Logik festgesetzt ist, wie konnten dieangeführten Gelehrten, nachdem sie das Feuer alle mi-neralische Substanzen, welche sie seiner Wirkung un-terwarfen, entstellen oder verglasen sahen, denken, dafsmehrere derselben, welche sich ihnen mit einemschlechterdings steinigen und sogar kristallinischen An-sehen darstellten, ilne Entstehung von demselben Ele-mente hatten? Wenn eine tägliche Eifainung ihnenzeigte, dafs die erste Wirkung der Hitze auf die ihrerKraft ausgesetzten Steine darin besieht, das Wasser,welches in ihre Zusammensetzung eingeht, zu entbin-den und zu verflüchtigen, konnten sie wohl verminlien,dafs eine ansehnliche Menge Wasser enthaltende Ge-sleine vielleicht ganze Jahre lang in den vulcanischeuSchmelzöfen in Schmelzung gebliehen waren? Wennsie ein ziemlich schwaches Feuer einen Feldspatli - Kiy-stall in ein Email-Korn schmelzen sahen, hatten siekeinen Grund, zu glauben, dafs eine mit zarten Na-deln dieses Minerals angefüllte Masse, dafs ein fast ganzaus krystallinischcn Schüppchen zusammengesetztes Ge-stein von derselben Substanz nur ein Flufs von ffe-sclimolzenen Steinen wäre; dafs jene Nadeln, jene sodiinuen, so schmelzbaren Schüppchen, sich in einem!>ade von in Schmelzung begriffenen Mineralien befun-den hatte 2 Wenn sic wnisten, dafs ein ziemlich