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2 (1822)
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teil? Uebrigeiis glaube ich, dafs jene Dämpfe öfterereinen mittelbaren Einfiufs auf diese Formation gehabthaben werden; indem sie sich der Thonerde des Ei-sens etc. bemächtigten, werden sie die Kieselerde in ei-nem Zustande von iiiifserster Zeriheilung gelassen ha-ben: die Filtrations - Wasser werdeu dergleichen aufge-nornmen, und in den Höhlen in Gestalt von Stalactiten,Stalacniten etc. abgesetzt haben. Dies würde die Ent-stehung der schönen Kalzedon-StalactiLen , welche ansden Basalt-Gebirgen von Ferroö kommen , jener Hya-lith - Tröpfchen, dem durchsichtigsten Glase ähnlich,jener Hyaiith - und warzigen Rinden seytt, die Ilr. vonHumboldt auf den Basalten der Insel Gratiosa, einerder canarischen Inseln, bemerkt hat.

Verbreitung und merkwürdige Orte,

§. 089. Das, was wir ( §. 54 ) über die Anzahlund Lage der thätigen Vuleane gesagt haben, zeigtdas häufige Vorkommen der Basalt-Gebirge in denverschiedenen Theilcu der Erdkugel; denn dieseVuleane (mit Ausnahme einer geringen Anzahl)bringen Basalte hervor; allein es wird nur einenunvollkommenen Begriff von ihrer Verbreitung ge-ben, da die Basalt-Laven, die von den altern Vul-canen, sowohl von denjenigen, welche uns Spurenvon Kratern, als denjenigen, welche uns derglei-chen nicht mehr zeigen, herridiren, viel zahlreichersind.

Wir wollen nun durch einige aus unsere und den siehegränzenden Gegenden genommene Beyspiele die Artdes Vorkommens der Basalt - Gebirge zeigen.

Es siebt, sagt Ilr. von Buch, vielleicht auf derganzen Erde keine Gegend, wo die vulcanischen Ge-birge verschiedener, besser unter einander verbunden,und folglich instructiver als in der Mitte FrankreichsWären. Wenn man von Norden herkommt, sinddie ersten sicli zeigenden Basalte, in Auvergne, west-