Druckschrift 
2 (1822)
Seite
554
Einzelbild herunterladen
 

564

theil mehl' Seiten, vollkommene Prismen etc. dar. DasGestein ist an den Beriihrungs - Functen gewöhnlichverändert: sind es Thone oder Sandsteine, so sind si*verhärtet; sind es Kalksteine, so sind sie phosphoresci-rend gemacht; sind es Kreiden, so sind sie ziemlich oftin krystflilinischen Marmor umgeändert. ("Man sehewegen der Steinkohlen, $. z6y). Diese Glinge enthaltenhäufig Stücken von dem anliegenden Gestein: sie begeg-nen einigen Erzgängen und schneiden sic.

Vers t e i n e r u n g c n.

§. 53i>. Man bat, wie mau sagt, Camiten in.«len Basalten des Vinccntin, Ammoniten und Gry-phiten in denen der Gegenden von Constanz ge-funden. Berolding hat einen in die Basalte des Fo-trez eingebacken gewesenen Ammoniten beschrieben;allein, waren jene Gesteine wahre BasalteV Dieserwichtige Punct ist nicht bestätigt. In den letztem,Zeiten hat man sehr auf Ammoniten-Abdrücke be-standen, die sogar auf der Chaussee des Geants (derBiesenstrafse) und in dem härtesten Basalte gefun-den worden ; allein als dieser vermeintliche Basaltdurch die Ilrn. Conybeare, Buckland, Berger etc.untersucht worden, ist er, nach dem Urtheile dieserGelehrten, nichts weiter als ein Schielerthon, deran der Formation des unter dem Basalt-Flusse ge-legenen Kalksteins (lias) anlag eile und durch diefeurige Wirkung des Basaltes stark verhärtet wordenwar; eine Ursache, derjenigen ähnlich, welche durchdie Dykes auf die ihnen zunächst gelegenen Thonehervorgebrächt wird.

Uebrigens würde dann sogar, wenn man inwahre Basalt-Laven eingebackene Muscheln fände,dieser leicht zu begreifende Umstand nicht die gan-ze Wichtigkeit haben, die man ihm gegeben hat.Es bestehen untermeerische "Vulcane, und ihre Flüs-se können, indem sie sich auf dem Grunde der Gc-