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2 (1822)
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tig beobachtet liat, überzeugte sich, dafs sie voneiner grofsen Menge Leuzit-Körnern und Pnnctengebildet waren, welche, nach und nach an Gröfseabnehmend, endlich dem mit einem starken Ver-gröfseruugsglase bewaffneten Auge verschwanden.

§. 58i. Da die vulcanischen Gebirge nur Hau-fen von Laven, Schlacken, Tuffe sind, die in Fol-ge ihres Ausflusses unordentlich übereinander ge-worfen worden, so könnten sie in ihrer Structurkeine Ordnung, kein zu Fcslhallung der Aufmerk-samkeit des Geognosten geeignetes Gesetz, darstel-len. Eben so ist es mit den von den Kratern ent-fernten vulcanischen Gebirgen: ich bemerke blos,dafs, wenn die Ströme in die Ebenen gelangen, siesich da oft in Teppich-Gestalt verbreiten, und in-dem sie sich über einander häufen, Gebirge bilden,die geschichtet scheinen.

Basalte in Gängen oder Dykes.

§. 51)2. Die Basalte stellen eine Lagerungs-Art dar, welche bemerkt werden mufs; sie lindensich in wahren Gängen, nicht nur in den Basall-imd vulcanischen Gebirgen, sondern auch in denenvor, welche ihnen zur Grundlage dienen und sogarin denen, welche sie umgehen. Der Vesuv enthaltmehrere dergleichen, mitten in seinen Sandmassen,Schlacken und Strömen: sie sind senkrecht oder fastsenkrecht; ihre Dicke ist oft nur ein Melre; sicsind oft von einem mit Augilen und Leuzitendurchstreuetcn Basalte gebildet, und in kleine mitden Seitenwänden des Ganges parallele Säulen gc-tlieilt.

Der Mont Dore und der Cantal haben mir so-gar an ihren höchsten Theilen eine grofse Anzahlähnlicher dergleichen dargeslcllt; da das Trachyt-