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2 (1822)
Seite
548
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Einige Schriftsteller geben diesen Namen einem Gestei-ne, welches einen Theil der Hügel ausmacht, auf wel-chem Rom erbauet worden, und besonders demjenigen*welcher den Berg Capitolin bildet: es ist von einen*

dunkel Ziegelrotheruigem Bruche, halbhart, es enthalcFeldspath - Augit- und Glimmer - Krystalle , so wiaStücken Thonschiefer, nach Ilm. Borkowsky. DieserMiueralog betrachtet cs als einen blofsen erdigen Por-phyr (T honporphyr, $. 196), Hr. Breislack bemerkt,dafs es, durch das Vergrofserungsglas gesehen, in seinerganzen Masse krysLallisirt ist, und siedlet es als den Resteines Lava- Flusses an , der aus dem Krater gekommen,in dessen Mittelpunct das Forum ist; denn dieser Autordenkt, dafs die sieben Hügel die Reste eines Klaterssind, der nicht allein durch die Unfälle der Zeit, son-dern auch durch die Veränderungen, welche dort das jeexistirt habende zahlreichste und mächtigste Volk licr-vorgebvacht hat, zerstört worden. Hr. von Buch hatdiese Meinung bestritten, ob er schon die Hügel vortRom als durch vulcanisclie Stoffe gebildet ansieliet,

Fvemdardige Lager.

§. 579. Die Basalt - Gebirge, welche ich zu be-obachten Gelegenheit gehabt habe, enthalten keineLager, die den vorhin erwähnten fremd wären: dieSchriftsteller fuhren davon nur eine sehr kleineAnzahl Beyspiele an, und noch sind alle weit ent-fernt, gut bestätigt zu seyn; wenn es deren an an-dern Orten giebt, müssen sie sehr selten scyn.

Man hat zwar oft von Sehiehlenwechsel desBasalts und Kalksteins gesprochen. Nach Dolo-mieu,wechseln an den Abfällen des Granit-Pla-teaus der Auvergne, die Laven mit Muschel-Kalk-steinen, sie sind damit bedeckt. In dem Vinceiitinund Tyrol giebt es Gebirge, welche bis zu zwan-zig Lava - Schichten enthalten, die zwischen dieKalkstein - Schichten eingeschoben sind. In Si-