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er schmelzen liefe, in dem Schmelzofen blieb, dieBlasen kreisförmig waren, aber in den Theilen dieer lh'eiscn lies, elliptisch wurden. Bisweilen, be-sonders wenn der Stoff zähe ist, bringt er, indemer sich ausdehnt, um Blasen zu bilden, in seinenleeren Räumen , mehr oder •weniger zahlreiche undmehr oder weniger dünne Fasern hervor, olmge-falir wie diejenigen, welche wir an einem gut auf-gegangenen Teige sehen.
Jene Fasern, so wie die Seitenwände der Höh-len, haben, da sie eine schnellere Erkaltung, als dieübrige Masse erlitten, gewöhnlich ein emaillirtcsund gleichsam glasirtes Ansehen angenommen, wäh-rend die Hauptmasse gänzlich in den steinigen Zustandübergegangen ist.
Obschon im Allgemeinen die höhligenLaven, ausden so eben gegebenen Ursachen , mehr Rauheit undSprödigkeit als die dichtem Laven haben, sofinden sich doch einige übrigens mit Poren durch-löcherte, und Schwämmen ähnliche, welche ganzsteinig und geschmeidig sind. Sic bearbeiten sichleicht zu Quadersteinen, •welche ihre Porosität undLeichtigkeit, die eine Folge davon ist, mit Vor-theil bey den Bauen anwenden lassen.
Ich will iwey Beispiele anfuhren, welche ich Ge.legenheit hatte zu beobachten, und welche einen Be-griff von der Al t geben werden, auf welche die porö-sen Laven sich in den vulcanisclien Gebirgen vor-finden.
Bey der kleinen Stadt Volvic in Auvergne hat nianeinen grofsen Flufs von Basalt-Lava, welche aus ei-nem alten Vulcan dem Fuy de la Naguere kommt, undwelcher sich weiter als dreytausend Metres erstreckt, aneinigen Orten mehr als tausend Metres Breite hat. DieLava ist an der Oberfläche, und bis ohngefähr einenMetre tief, aufgeblasen. Darunter ist sie von einem