4 99
Hr. Beudant der Masse der Gebirge, welche sieverschallen , den Kamen: Mühlstein - Porphyr gege-ben. Ein vulcunisches Gestein von quarziger JBe-schaifenheil!
Perlstein (Trachyte emaille).
§. 553. Ungarn wird uns auch das schönsteBeyspicl, was wir auf dem alten Continente vonPerlsteiuen (obsidienne perlee vom Hm. Brogniart)haben, verschallen. Sic bedecken in den TokajerGegenden Baume von dreyfsig oder \iorzig Qua-rdi'atmeilen. Diese Gebirgsmassen sind aus einem,bis in eiten matten, aber meislens mit einem perl mut-ter- oder perlarügen Glanze glanzenden Gesteinegebildet, welches auch, obschon selten, kleine gla-sige FehEpaih - Krysialle , do|>pelte sechsseitigeQuarz-Pyramiden und kleine Glimmer-Blatter ent-hüll. Man siebet darin auch verschiedene kieseler-dige Producte, so z. B. Kieren und Adern von Jas-pis und Opal, so wie kleine Geoden von Kalzedonund Quarz. Die Perl - Thcile zeigen ein grofsesBestreben sich in Kügelchen zu bilden; bald sindcs blofse ausgezeichnete, körnige Stücken, miterhabener Oberfläche ; bald sind diese Stückengänzlich abgerundet, und stellen sich als unregel-mäfsige und aus concentrischen Schichten zusam-mengesetzte Sphäroide in der Gröfse der Erbsenoder Haselnüsse, mit einem Email - Glanze und ei-ner gewöhnlich grauen Farbe dar; dies sind diawahren Perlsteins der Mineralogen. Bisweilen bil-den sich die cmaillirlen und dichten Thcile auch invollkommene Kügelchen mit convergirenden Strah-len von steinartigem Ansehen und ohne Glanz; siesind wie Flecken in dem Gestein und gehen ihmalso das getigerte Ansehen. Beträchtliche Massen 1
I i »
f