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2 (1822)
Seite
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ten Thieren, welche nicht mehr leben, um! welche jetztin den Regionen, wo ihre Spuren sind, nicht mehr le-ben zu können scheinen. Diese Knochen gehören denEleplninieii, den Rhinoceros, Nilpferden, den Tapirs,den Mastodonten, den Megatherium an; sie sind mitden Knochen von Pferden, Ochsen, Antilopen (Liirscluziegeu), Hirschen, Elendthicren, Hasen und einigenkleinen fleischfressenden Thieren vermengt. Wir wol-len einige Worte über die merkwürdigsten sagen*

Uephant»

Diejenigen, welche sowohl durch ihre Anzahl alsihre Gröfse und ihitui Werth die meiste Aufmerksam-keit erregt haben, gehören einer Gattung von Elephan-ten an, deren CJeberreste in den aufgeschwemmten Ge-birgen einer grofsen Anzahl von Gegenden , besondersSiberiens, sehr häufig sind. Das Elfenbein, welches manvon den fossilen Zahnen dieses Thiercs bezieht, undwelches man zu denselben Gebräuchen Ms das frischeElfenbein verwendet, hat von diesen Zähnen einenwichtigen Handels - Artikel gemacht und genötliiget, sieaul'zusuchen : die Killte der nördlichen Gegenden scheintviel zu ihrer Erhall 11112; beygetragen zu haben, und siesind also dort in grösserer Menge und von einem ho-llen Preifse.

Diese Mengö ist in Siberien so beträchtlich, dafs dieEinwohner, da sie sehen, dafs sie in ihrem Hand, keineähnlichen haben, sie als die Hörner eines ungeheurenThieres ansehen, welches ihrem Vorgehen nach unterder Erde lebt und dem sie den Namen Mammuth ge-ben. Die Zoologen, welche sie untersuchten, und dieandern Knochen dieses Thieres ebenfalls beobachteten,hielten es für einen Elephanten, ähnlich demjenigen,welcher jetzt in Indien lebt; allein Ilr Cuvier ist nacheiner sorgfältigen anatomischen Prüfung geneigt, es alseine verschiedene Gauting anzusehen ; wenigstens ist essehr gewifs, sagt er, dafs cs eine von dev indianischenverschiedenere Gattung als der E el von dem Pferde ist.Was seine körperliche Gestalt betrifft, so mnf te sie dieGestalt der grofsen lebenden Elephanten, welche fünf-zehn bis sccliszelm Tufs hoch sind, wenig übertreffen *