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2 (1822)
Seite
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ITr. Faajas halte ebenfalls Flufs - Fossilien inden Braunkohlen von St. Faulet bey der Brückevon Sl. Esprit gefunden.

Ziemlich oft ist die Braunkohle mit Basalt-schichlen bedeckt; und Werner sähe sie in gewis-sen Gegenden als seiner Plötztrapp-Formation un-tergeordnet an. Das schönste Beyspiei, welches manvon einer solchen Lagerung anfiihren kamt, ist dasvom Mont - Meifsner, im Hessischen, ein .Berg, denwir (§. 86) kennen gelernt haben. Auf einem Ge-birge von Muschelkalk und Thon - Sandstein batmau ein dünnes Sandlager, über welchem ein Braun-kohlen - Lager von ohngefahr sechstausend MelresLänge, zweitausend Metres Breite und einer sehrveränderlichen Dicke ist,welche aber bis auf drey-Isig Metres geht; darüber hat man einen Flufs vonbasaltischer Lava von mehr als hundert MetresDicke. Die Braunkohle zeigt sieb hier in allenmöglichen Umständen von Bitumuisalion. In demuntersten I heile des Lagers linden sieb, sagt man,Stämme mit ihren Zweigen eines den Cedern ähn-lichen Holzes, von hellbrauner Farbe, dafs die fa-serige Textur erhalten bat. mit dem Messer* ge-schnitten und auf der Drehbank bearbeitet werdenkann: darüber befindet sich die gewöhnliche Braun-kohle , bald dicht, dem Jayet (der Pechkohle) nahe,bald zerreiblieh und in die Umbra-Erde überge-bend: sie bildet die Hauptmasse des Lagers. Sieist zum Tlicil mit einer Schiebt Jayet bedeckt, diebis drey Eufs Dicke bat; dieses Mineral ist im All-gemeinen sehr fest, mit vollkommen muschlieliemBruche und sehr scharfen Kanten, man nennt esauch Glas ko hie; inan erkennt daran bisweilendie holzige Textur. Darüber bat man eine nochdickere Schicht von einer ganz besondern Braun -

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