einem Worte, in der Geognosic Siifswasser-For-mationen aufgestellt zu liaben *)• Liebrigens mutsdiese Bestimmung, so wie wir bemerkt Laben, mitVorsicht gemacht werden, und wir erinnern deshalb:
1) dafs oft Reste von Flufs- oder Erd-Mu-scheln durch die Flüsse in die Meere geführt wor-den, und sich also in den in ihrem Schoofse gebil-deten Lagern yorßnden müssen;
2) dafs einige Gattungen von Flufsmuscheinbisweilen in die Meere gehen, und da in der Nä-he der Küsten leben;
5 ) dafs es oft sehr schwer zu bestimmen ist ?ob eine fossile Muschel See- oder Süfswasser-Muscliel sey, besonders wenn sie vertilgten Gattun-gen angehört. Allein da, wie wir bemerkt habenim Allgemeinen fast alle Muscheln eine Art vonbestimmter Wohnung haben, dafs die einen kaumwo anders als im Meere, und die andern in densüfsen Wassern leben, wenn wir Gebirge von ei-ner grofsen Verbreitung linden, die nur Ueberre-ste dieser letztem Wesen enthalten, und sie daringleichsam ruhig und mit Ordnung abgelagert sind,so können wir schlichten, dafs sie nicht in demMeere gebildet und abgelagert worden sind; undohne uns in eine Hypothese über die Entstehung,das Daseyn, die Epoche und das Verschwinden derSüfstvasser - Behälter, /welche sie erzeugt haben kön-nen, einzulassen, wollen wir mit Herr Brogniartschliefsen, ,.dafs cs vor den geschichtlichen Zeiten„gebildete Gebirge giebt, welche statt Meer-Erzeug-
1) Memoire sur les terrains qui paraissent avoir £te fei-.irtos dans los caux douces. 1810-