„Wenn man die Aehnlichkeiten bemerkt, welche die-se Agath - Quarze mit dem Quadcrsandstcine sowohl,„wegen ihrer Beschaffenheit und Lagerung haben, so„kann man sicli fast nicht enthalten, anzmiehmeu, dafs„ihre Entstehung eben so sey *)“. In England findetman auf der Fortsetzung des Sandstein - Lagers, demGegenstände dieses Paragraphes, eine grofse Menge Blö-cke eines, grey weatbers genannten Steines, welcheraus Kieselerdtbeilcben bestellt, die ohne ein Zwischen-binde-Mittel verbunden sind, Kicselgeschiebe enthaltend,und also in allen Beziehungen mit uitsern Sandsteinenidentisch zu seyn scheint. Hr Webster bemctkl, dafser als ein körniger Quarz betrachtet werden niufs, und.mehr das Ansehen einer Ur- Formation oder einer be-sondern Krystallisation des KieselstoiTes, der des Zu Ic-kers ähnlich, als einer aus Trümmern anderer Gesteinezusammengesetzten Substanz hat. Er bemerkt noch, „dafser dem Kiesel - Gement des schönen Pudditigsteins (pud-ding-stone) der Grafschaft Ilertford vollkommen älm-licli ist *),
Wann der kieseleidige Absatz, sagt er, Kiesel- undandere Geschiebe umgab, bildete er den puddingstoneund wenn er keine fremde Substanz umsclilofs, bildeteer das, grey weatbers genannte Gestein.“ „Ich würdeeben so schließen; wenn unser Kieselerdiger (und Stei-niger) Absatz abgerundete ICnrner von Kiesel - Quarz etc,umgab , bildete er die Puddiugsteine oder wahren Sand,steine der Umgebungen von Paris, so wie er in Deutsch-land das Cement des Quarzsandstein (oder Trappgesteinesnach Werner) (§. 284.) bildete; und wenn es keine ein*
3) Iournal des Mines , tont. XXIV. pag, 317.
S) Der Pudding ist, wie man weifs, ein englisches Gericht,welches grofee trockne Rosinen in einem Teige von hellererFarbe darstellt. Wegen Aehnlichkeit in dem Ansehen, hatman dem Herti'ordschen von allen Mineralogen und Mine-ralien - Händlern gekannten Steine den Kamen puddingsto-nc, woraus wir den Geschlechts-Namen puddingstein ge-macht haben, gegeben.