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2 (1822)
Seite
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in den Gesteinen von körniger Textur, und das dieserSandstein also nur ein körniger Quarr, seyn würde.

Alle Gründe, welche Hr. Voigt dargelegt hat, umdie Behauptung in Betreff verschiedener als Sandsteineangesehener Substanzen (J. £84) festzustellen, zeigensich hier in ihrer völligen Kraft und die Local-Um.stände fügen noch ein neues Gewicht hinzu. FünfzigMeilen um Paris herum sichet man kein Quarzgebirge,aus dem die Körner kommen konnten; ihre sehr eckigeGestalt, die Klarheit ihrer Masse, der Glanz ihrer Ober,fläche etc. entfernen die Idee einer Zusammenschwem-mung. Sie sind nicht etwa mit der Gegend fremdenSubstanzen, sondern mit einigen Kiesel - Stückchen, ei-nigen Trümmern von Muscheln und einigen erdigenKörnen, veimengt.

Ferner sichet man einige dieser Sandsteine, deren anGrofse abnehmende Körner sich in einander zu ver-schmelzen scheinen und dann eine fast homogene Quarz-masse darstellen, woran kaum einige schwache Spurenvon körniger Textur verblieb; auch hier findet mandie kleinen Trümmer von Kiesel und Muscheln, diesist der gres lustre (Glanzgebende Sandstein) von Hrn.Brogniart: endlich verschwindet das Korn gänzlich, undda der Stoff in unsern Augen völlig homogen wird, sohat man Hornsteine und Feuersteine: diese Uebergängescheinen mir bestimmt, so wie sie es den vorhin an-geführten Mineralogen zu seyn scheinen 1 ): setzen sie

sich aber bis zu den Mühlsteinen fort, einer Substanz,wovon einige Theile sich dem wahren Quarze nähern?Ich würde geneigt seyn, es zu glauben , allein ich habekeine directen Beweifse. Nach dem, was man so ebengesehen hat, und indem man beobachtet, dafs in denPariser Formationen die beyden grofsen zusammensez-zenden Grundstoffe, der kohlensaure Kalk und die Kie-selerde, oder (um mich auf einen mehr geognostischenSinn zu beschränken) Kalk- und Kieselerdtheilchen sind,so würde man schliefsen, dafs diese letztem, als sie sich

1) Mineralogie, tem. I. p, 510.