tunken in dem Salzlhori aus, leitet und vertheiltWasser in selbige, um unterirdische Seen zu bil-den; das Wasser lobst das Salz auf, welches an denSeitenwinden der Behälter ist , und wenn es der-gleichen gehörig aufgenominen hat, labst man esab und leitet es durch die zu diesem Zweck be-stimmten Kanäle auf die Gradirwcrke, welche amFubse des Gebirges sind 1 ).
Ich bin ebenfalls geneigt, zu derselben Forma-tion mit Hrn. Bucklaud die > Steinsalz-Lager zu zäh-len, welche die Grafschaft Chester in England mit-ten in der Formation von rothcn Mergle 1 (redmarl) enthält, die so viel Aehnliclikeit mit demThonsandstein in Thüringen hat. Unter einerMasse Gebirge von ohngefähr 4o Metres Dicke, undvon mehrern Schichten eines verhärteten, viel Gypsenthaltenden Thons gebildet, hat man bey Norlh-wich zwey horizontale Salz-Lager, die durch eineThonschicht von zehn Metres getrennt, und mitSalz - Adern durchsetzt sind: diese Lager haben,
ohngefähr 24oo Metres Länge und 1200 Metres Brei-te; die Dicke des obersten ist 20 bis 5o Metres;die des zweylen ist unbekannt, man hat in selbiges55 Metres niedergcleuft, und hat noch nicht dieuntere Fläche erreicht. In dem gröbsten Theile ih-rer Verbreitung sind sie mit mehr oder, wenigerröthlichen Gypshaltigcn Thone vermengt; dll einin einigen Tlieilen bestehen sie ganz aus reinemund' weibsem Salze. Diese Theile zeigen bisweileneine sehr merkwürdige Structur; sie sind aus säu-lenförmigen senkrecht an einandcrgefüglen Massen
r) Man sehe die Pläne und Beschreibung dieses Baues inder Abhandlung de la richesse minerale vom Ilrn, He-ren de 'Villefosse.