gleichsam als mim .sie einen heftigen Tod erlittenhätten. Jedoch glauben eine grofsc Anzahl vonPersonen, weiche sie in ihrer Lagerung mit Sorgfaltuntersucht haben, dafs diese Lage die eines todtenfaidenden Fisches ist. und denken, dafs sie auf einenatürliche Weise auf einen Grund lielen, wo sievon den schlammigen Ablagerungen eingehiillt wor-den sind. Ilr. von Rlainville, welcher sich mit ih-rer Bestimmung beschäftigt hat, fand darin Hechte,Häringe, eine Art Stör etc. Die deutschen iNlatur-for.sc.her glauben , dafs die Fische dieses Ortes fastalle Siifswasscr - Fische sind I ). Man hat in dem-selben Schiefer - Abdrücke oder Gerippe andei’erTliiere bemerkt, welche ohngefahr drey Fufs Längehatten, die man luv Krokodile oder Alfen gehaltenhatte, und welche nach Ilrn. Cuvier zum Geschlechtder Eidechsen gehören und unter die Monitors ge-setzt werden müssen, weiche Tliiere sich in denSümpfen und den Flufs- Ufern aufhallcn 2 ). Ob-schon die Beste der Geschöpfe in dem Mergelschie-fer selten sind, so hat man in selbigen doch einigeSpuren von Korallen und Madrcporen gefunden:Ilr. von Schlottheim hat darin eine Art von Tri-bolite, die er nach der Beschaffenheit des Gesteines,welches sie enthält, tribolites hituminosus genannthat, so wie zwey Gattungen von Muscheln (gry-phites aculeatus und terebratulites iacimosus) be-merkt. Derselbe Schriftsteller sagt, dafs man auch,obselion sehr selten, in demselben Schiefer Ab-drücke von Pflanzen findet, welche den lycopodi-ums, Farrenkräutern und vielleicht dem phalaris-
1) I'reiesleben IV, Band, S, E&p Schlottheim.
2 ) Cuvier, Anim au .h fossiles, tom, IV.