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2 (1822)
Seite
319
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F o r m a i i o n i n T li ü ringe n.

Milten in Deutschland, im , Mannsfeldischen,im Thüringischen, und in einem Theiic des Har-zes, Hessens und Frankens, hat man unmittelbarüber dem Steinkohlen - Sandsteine (und rolltenSandsteine) ein grofses Kalkstein-Flölz, dessen mitt-lere Dicke i5ü Metres ist: es ist die älteste Flölz-kalkslein - Formation im Korden von der DonauE.s schliefst ein Kupfer enthaltendes Schiefer-Flötzein, welches der Gegenstand mehrerer Baue ist,und welches, da es der wichtigste Theil derselbenist, ihr bisweilen den Kamen Kupferschiefer-gebirge gegeben hat. Wir ilieilcn cs mit demBeschreiber dieser Formation, Kr. Freieslebca,. inzwey Theile: das untere, welches cias Kupfer ent-hält, und das obere, welche das Salz einschliefst 5jedes derselben theilt sieh noch weiter ah; das er-stere in Mergel- und dichten Schiefer, (Eech-s tein); und das zweyle in porösen oder Höhlen-Kalkstein und in Stücksteiu 1 ). Zwischen diesenFlötzen findet man auch den Sulzgyps, wovon inder folgenden Ahtheilung die Rede sey n wird.

j) Hr. Freiesleben hat in seinem grofsen Werke, Geo-gnostisclier Beytrag zur Kennt nifs desKu p f e r s c hi e f er g e b ir g e s, auf die umständlichsteArt das Ganze dev Flölz - Formationen des Mittelpunctsvon Deutschland beschrieben. Da er lange Zeit Di-rector eines Theils der daselbsr gebaueten Bergwerke ge-wesen ist, deren Schächte und Stölln alle jene Forma-tionen durchsetzen, so hat er Gelegenheit, gehabt, siegut kennen zu lernen und sein Werk stellt gewifs dievollständigste Beschreibung dar, die wir noch von gros-sen geognostischen Formationen haben.