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2 (1822)
Seite
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den an den Ufern dev Elbe bey dev böhmischenGränze in dev INähc von Königsstein, Schandau eie.gelegenen Gegenden den JNanieu Sachsens Al-ptu, (Sächsische Schweiz) verschafft: die schönsteVegetation mildert dort die Ernstlich des Gemäl-des und verschafft ihm einen neuen Reitz. Abernirgends stellen die Sandstein - Felsen ein sonderba-reres Schauspiel, als zu Adersbach in Rühmen, dar:wir haben schon (§. 87.) von dieser bewunderns-würdigen Menge ungeheurer Säulen und sonderbarbearbeiteter Massen von weisem Steine gesprochen,die sich mitten in dem schönsten Thalc erheben.Diese Formation ruhet auf dem Ur- oder Uebcr-gangs-Gebirge; allein Werner hat in ihren Lage-rungs - Verhältnissen mit den altern Formationennicht Data genug gefunden, um ihr relatives Alterabzuloilen: er denkt, dafs er jünger als der zwevleK a lk , d er (Musch e 1 k a 1 k) sey,

Diese dritte Sandstein - Formation findet sieltauch in Nied er-Sachsen , am nördlichen Fnfse desHarzes: sie scheint da ein wenig mehr als hey Pir-na zusammengesetzt zn seyn: man sichet dort auchLager von Mergel-Kalkstein und ziemlich oft Stein-kohle. Herr Hausmann, welcher selbige besonderssludirt. hat, bemerkte darin an einem einzigen Orle,zwölf Steinkohlen - Flötze, wovon aber nur zw eyebauwürdig sind; sie sind \on Schieferthon einge-schlossen. Dieser Sandstein ruhet auf Muschclkalk-stein, und isL also von jüngerer Formation, als die-ser Kalkstein.

Quarz - Sandstein.

§. 284. Ich .werde noch einen sehr kiesigenSandstein erwähnen, den ich nicht an Ort und Stel-le, aber in zahlreichen Blöcken am Fui'se der Ra-