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2 (1822)
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daran, tlafs mit Kieselerde und andern Stoffen be-ladene Gewässer mit der Existenz jener Wesen nichtvereinbar waren? Kaum führt man einige in demrollten Sandsteine des nördlichen Frankreichs ge-fundene Terebratulilen an.

Es sind die Gewächse und besonders verstei-nerte Hölzer, welche in den eigentlichen Sand tein-Gebirgen häufig sind. Man hat eine grofse Mengedergleichen in Thüringen, besonders auf dem K.yff-hänscr Berge bemerkt; bey Tilleda findet manzwischen zwey andern Pimcten in einem Bruchevon Conglomerat, aus welchem man Mühlsteinemacht, Baumstämme, die bis zu drey Fnfs Durch-messer und fünfzehn Fufs Länge haben, sie sindversteinert und das Innere ihrer Tores und Gefäfsestellt eine Menge kleiner Quarz -Kryslalle dar ; mansichet in selbigen auch Schüppchen von glimmrigenEisen und Baryt-Stückchen. Man bat die Gattungdieser Gewächse noch nicht bestimmen können,man weifs nur, dafs sie zu Monocolyledoncn gehö-ren, denn sie bestehen blos aus Längen-Fasernund haben keine concentriscben Schichten. Herrvon Schlotlheim, der sie so zahlreich in den Sand-steinen Deutschlands siebet, und, in gleicher Mengein demselben Zustande, in den Wüsten Lybiens,der Tartarey und America's wieder findet, würdeverleitet werden, den Sand jener Ungeheuern Ebe-nen, als von der ZersLörung oder Zersetzung derSandstein-Gebirge lierrührcnd, zu betrachten * *).

i) Essai sur 1 histoire naturelle des fossiles considerüssous le rapport geologique eingeviiekt in das Taschen-buch für die gesummte Mineralogie von Hrn. Leon-hard 18.15. Der gröfste Tlieil von dem, was wir überdie Fossilen der verschiedenen Gebirge sagen, wild ausdiesem wichtigen Aufsatz gezogen werden.

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