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2 (1822)
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die Schichtungs-Klüfte von einander abgesondert,sondern auch jede derselben durch andere mit denerstem parallel laufende Klüfte in Schichten ge-theilt.

Die Steinkohle wird übrigens noch durch an-dere auf den ersten und unter sich fast senkrechteKlüfte durchsetzt, welche also ihre Masse in cubi-sche oder rhomboidaliscbe Stücken theilen. Wirhaben schon (§. n5) von dieser Absonderung ge-sprochen, welche wahrscheinlich die Wirkung desRücktritts ist, den die Steinkohle, als sie-von demweichen in den festen Zustand überging, genom-men bat.

Die Schichtung der Steinkohlen-Gebirge zeigtsehr bemerkenswürdige Umstände und Abweichun-gen. Ein sehr grofser Theil dieser Gebirge, wiewir weiter unten erwähnen werden, hat sich in denThälern, am Fufs und auf den Abfällen der Urgc-birge, abgesetzt; sie haben sich über diese Tiefenund Abfälle ergossen und an allen ihren, Uneben-heiten Theil genommen: daher die ganzgebogene

Gestalt, welche gewisse Steinkohlen -Flötze darstel-len ; daher ihr paralleles Streichen mit dem derUfer des Bassins, welcher sie enthält, und dessenKrümmungen sie folgen; daher ihr grofses Fallengegen den Hang eines steilen Thaies; sie nähernsich der horizontalen Lage und gefangen zu sel-biger in der Mitte des Thaies, um sich wieder zuerheben und in umgekehrter Richtung einzufallen,indem sie gegen den andern Hang zu aufsteigen.

Hr. Oberbergwerks-Inspector Duhamel hattenach seinem von der Academie der Wissenschaftengekrönten Memoire sur les hoitilles (Abhandlungüber die Steinkohlen), jene Thatsachen sehr gut ge-