Druckschrift 
2 (1822)
Seite
265
Einzelbild herunterladen
 

52 6 5

vielmehr die Zwiscliengestcine, zwischen diesen Tho-net) und. Sandsteinen vor. Die Gongiomeral- und.Breccieu-Lager finden sich nur an einigen Orlenvor, und meistens bilden sic da nur besondereSchichten, welche sich in dem Systeme nicht mehrals die andern wiederholen.

Die .Lagerangsfolge dieser verschiedenen Flöz-ze hat nichts Beständiges. Jedoch hat man an ei-nigen Orten bemerkt, dafs die Steinkohlen - Fiölzezwischen denen des Schiefers begreifen sind; dafssodann, wenn sich die Steinkohlen von dem brenn-baren Zustande entfernen, das Koni des Thonesnach und nach gröfser wird, und den gewöhnlichenSandstein bildet: übrigens hat man gefunden, dafsletzteres Gestein öfterer die Sohle (das J.liegende)der Steinkohlen, und der Schieferlhon das Dach(das Hangende) derselben austnachte.

Allein eine ziemlich allgemeine Bemerkung ist,dafs der Schieferlhon das Hangende bildet: unmit-telbar über der Steinkohle ist er schwarz und mitKohlenstoß' vermengt ; er fuhrt Pflanzen - Abdrücke:allein je weiter man hinaufgclit, nehmen der Koh-len - Slolf und die Bilanzen - Abdrücke ab, dasKorn wird gröfser, und man hat Sandstein;übrigens ist auch dieses nicht ohne Ausnahme; sohabe icli zum' Beyspiel zu Atizin die Steinkohleziemlich undeutlich von dein Sandstein oder r .Lhonbedeckt gesehen.

In melirern Steinkohlengruben befinden sichdie Steinkohlen- und Gestein - Fl öl/.e mehrere Ala-lc nach einander in einerley Ordnung, und mit ei-ner fast gleichen Dicke; welches eine sehr merk-würdige Zeitfolge darstellt.

Die Anzahl der Steinkohl«n Flö' &e, welche sichin einer Gegend über einander beuuden, ist oft