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Der Kohlen Stoff bildet. gleichsam den Grund-stoff’ der Steinkohle; er ist der iiouplllieil dersel-ben: je nachdem das Erdpech sieb m selbiger in
grofsrn r oder kleinerer Menge befindet, ist dasMineral mehr oder weniger brennbar, und mehroder weniger zu r.irern Gebräuchen geeignet; da-her die grofsc EintbeiJung in Fett- oder Pech-kohlen und magere oder dürre Kohlen, dievon der erstem Art, welche für die besten gelial-sen v,-erden, enthalten in den wahren Steinkohlen-gebirgon 5o bis 4o pro Cent Erdpcch. Das Bitumen(Erdpech) nimmt bisweilen bis ganz zum Verschwin-den ah, und man hat sodann ganz dürre Glanz-kohlen (anthraekrs) genannte Steinkohlen, diefast ganz aus Kohlenstoff bestehen und sehr schwerbrennen. Man ziehet auch aus mehrern Steinkoh-len ein wenig Salmiakwasser. Was die andernStolle betrifft, die man aus selbigen durch die Ana-lyse erhält, so wie erdige, schweflicbe oder metal-lische Substanzen sind, so sind sie nicht wesent-lich bey ihrer Zusammensetzung, und sind darinoft nur in durchaus unbedeutender Menge: Hr.Proust hat Steinkohlen analysirt, welche nur einUunderttheil dergleichen enthielten *).
Die nähere Beschreibung der Steinkohlen - Ar-ien gehört ganz in die Oryctognosie; wir werdenhier nicht davon sprechen.
Die Steinkohle befindet sich in Flotzen, derenDicke oder Mächtigkeit meistens uuter einem Metro
3 ) Man sehe über die Analyse der Steinkohlen die Bi.bliothcqite britannique, tom. VIII. (Memoire von Kir-wan); das Journal des Mines, tom. XXVIII. j und Jour-nal de physique (Memoire de Proust) tom, LX1II,