Druckschrift 
2 (1822)
Seite
248
Einzelbild herunterladen
 

248

ihm feine beträchtliche Harte giebt. Sonst, im Go-genlheil ist er mild und fast weich, daher der jNa-me Weichet* Stein (mollasse), W'elcher ihm anmehrere Orten gegeben wird.

AVir werden in der Folge dieser Äbtheilungverschiedene Beispiele von jenem Verschiedenen Av-ion Sandsteinen sehen.

Dieses Gestein hat sich zu allen Seiten in denFlötzgebirgen erzeugt, aufeli giebt: es wenige dieserGebirge von einer großen Verbreitung, welchenicht einige Lager enthalten. Allein, indem wirnur bey den Sandsteinen stehen bleiben , welcheeinen sehr beträchtlichen Umfang dat-slelien, wer-den wir die di'ey öngezeiglett Haupt - Formationenzu unterscheiden haben, \Vir wollen null, was jedeBesonderes darstellt, in den drey Abschnitten dieserÄbtheilung betrachten,

Erster Abschnitt,

Von dem Steinkohlensandslein, (Gres

honiller).

§, 258. Die große Steinkohlensandstein-For-mation Wird sehr schicklich in zwey Theiie ge=.theilt, der eine hegreift das eigentliche Steinkoh-len- G'ehlrge» und der andere den Sandstein, wel-cher in Thürin gen ro ther S a n ds t e in genanntwird , mit seinen untergeordneten- Lagern4 alleinWenn wir auch diese Leyden Theiie unterscheiden»so bemerken war doch, dafs sie m einer Formationgehören ; luid obschoil das Stfelnkohlengehirge mei-stens darunter ist, so geschäclvet es eloch, dafs eszuweilen mit de nt rothen Sandsteine Vermengt undsogar auf Selbigem gelagert ist.