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2 (1822)
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gebirge, welche am meisten studirt worden, sind diein der Milte Deutsc.iilands, in England und desnörd liehen Frankrciclis.

lu dem mit!eisten Tlieile Deutschlands, im Thü-ringischen, Mannsfcldischen etc., haben eine grofseAnzahl. Steinkohlen - Kupfer - und Salz - Baue inden Stand gesetzt, den Boden jener Gegenden ken-nen zu lernen. Schon gegen die Mitte des letztenJahrhunderts hatte Lehmann eine Beschreibung die-ser Lager Bekannt gemacht; die Mineralogen von ver-schiedenen Meinungen, die Herren Werner, Voigt,Heim, Iloli, Freieslebeu etc. haben ihre Lagerungs-Folge untersucht und darüber gestritten: und die-ser, vielleicht am besten bekannte. Theil Europcns,verschafft jetzt den Typus, auf welchen die Geolo-gen die verschiedenen Formationen derselben Epo-che , die sie in andern Landern beobachten , zu be-ziehen suchen. Wir werden in der Folge dieseGebirge, die Vergleichungsglieder, näher kennenlernen, und beschranken uns liier blos zu sagen,dafs sie vier grofse Flötze oder Formationen darstel-len: das erste, welches unmittelbar auf dem Ur-oderUebcrgangsgebirge ruhet, bestehet hauptsächlichaus Sandstein und führt den Namen, ro th er Sand-stein; wir werden ihn Ko h 1 ens an ds lei n (grüs-houiller) nennen, da das Steinkohlengehirge dazugehört; das zweyte, welches den ältesten der Flötz-kalksteine begreift, tlieilt sich in zwey einzelneFlöz-ze: das dritte ist ein jüngerer, bunter Sand-

stein oder Sandstein mit Thon genannt; unddas letzte, ein viel Muscheln enthaltender Kalksteinder folglich Muschel kalkstein genauut wird.Ilr. von Humboldt hat demselben, durch die Ana-logiebewegt, welche unterste Flötz der Fiülz-Formation, mit dem, den Ilaupltheil des Kalkstein-