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2 (1822)
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ter sähe er Thonschiefer, körnige Quarze, Aphani-te, Eurite, Grünsteine, Syenite und Granite mitein-ander wechseln: er sähe diese Granit-Gesteine vonspäterer Formation als den Thonschiefer an, xxndzählte sie zu dem Syenit - Gxanit von Meifsen xxndDohna iix Sachsen (§. 1 55).

Bald nachher beobachtete IIr. Omalius dasselbeGebirge und verfolgte es bis in die Gegenden vonMoriaix in Bretagne: er bemerkte dort auch einen

Wechsel von Thonschiefer- körnigen Quarz - Eurit-und Syenit-Lagern: bey Moriaix hatte man in ei-nem dieser Schiefer ein Stück Entrochit gefunden.Aus diesen Umständen kann man die Auflagerungder Granit - Gesteine auf Thonschiefer folgern; undwenn letztere identisch mil den Thonschicfern sind,welche in derselben Gegend Ueberresle von orga-nischen "Wesen enthalten, und mit einem Zoophy-ten und Tcrebratuliten (Bohrmusehelu) enthalten-den Kalksteine wechseln, so vvird man hier auchUebcrgangs - Granite haben, Uebrigens mufs ichsagen, dafs die Gleichförmigkeit nicht ganz erwie-sen, und auch Ilr. Brogniart Unterschiede zxvischenden beyden Thonschiefer - Arten angezeigt hat.

Wir haben schon (§. 1 55.) den auf dem Thon-schiefer gelagerten Granit in Sachsen bekannt ge-macht. Nachdem Hr. von Baunter die Auflagerungdes Granits sehr gut bestätigt und seine Formations-Identität mit dem Porphyr derselben Gegend aus-ser Zweifel gesetzt batte, zeigte er seine Yerhält-* nisse mit den Graniten des Harzes, Thüringen etc.an: sie haben ihm alle zu derselben Formation undzu einer Uebcrgangs - Formation zu gehören, ge-schienen.