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2 (1822)
Seite
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Fremdartige Lager,

1.70

§. 228. Wenn der Kalkstein Lager von einemgrofseu L'tu fange bilde!, so findet man in selbigembisweilen Schichten von fremden Substanzen.

Ohne von denen des Gesteins zu reden, wel-ches das Gebirge, das sie enthält, ausmaclit, liih-ren wir als die gewöhnlichsten Schichten au :

den Serpentin; wir haben davon schon Er-wähnung gelhan;

den Grün stein: das Thal von Yiedessos bie-tet davon ein beyspiei dar.

theilte, die er dem Fublico zu überliefern im Begriff stellt.Alle Theile derselben, sind mit der Ordnung und Methodebehandelt, welche man schon in dem Memoire sur le ter-lain granitiqite (Aufsatz über das Grauit - Gebirge) in jenenGebirgen, bemerkt hatte. Es ist zu wünschen, dafs dasPublicum sich dieser Description bald erfreue: zum Nutzenfür die Geognosie mufs ich sie als ein Muster Vorschlägen,Was zur Nachahmung am geeignetesten ist, wenn es daraufankommt, eine Gebirgs Kette, oder eine Gegend zu be-schreiben: bey einer solchen Ordnung kann keine wichtigeThatsache vergessen seyn; alle befinden sich darin, aberimmer gehörig unterschieden, an ihrer wahren Stelle: viel-

leicht könnte man., hauptsächlich was die Orte betrifft, ei-nige Details weglassen.

Hr. von Charpenuer, Director der Salzwerke zu Bex, inder Schweiz, Sohn des Vice-Oberberghanptmaims in Sach-sen, in Werners Schule gebildet, wurde durch die Umstün-de in die Pyrenäen geführt, wo er einige Jahre lang be-schäftigt war, sie zu durchreisen, und mit einer Thätigkeitund Einsicht, wovon ich oft Zeuge war, auch mit einemErfolge zu studiren, an dem ich um so mehr Antlieil nahm,als ich, ehedem in der Familie des Hrn. von Charpemieraufgenoramen, jene Talente sich entwickeln sähe, auf wei-che die Geognosie, zum Th eil die Hoffnung ihrer künftigenFortschritt* gründet.