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2 (1822)
Seite
162
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letztem Gliedern der Ur-Formationen, und berührtdie Uehergangs-Formationen. Wenn er in Lapp-land, so Tvie fast überall nicht bey dem Serpentinist. bemerkt Ihr, von Buch, so liegt es daran, dafsiin Norden von Europa die Krystallisations - Kraftmit mehr Nachdruck, als anderswo, gewirkt zu ha-ben scheint; sie hat da die Massen, welche in an-dern Gegenden ein dichtes und satzartiges Ansehenhaben, in ausgezeichnete Krystalle gebildet; folglichhat sie da einen Eupliolid hervorgebracht, wo ohnediesen Grad vou Kraft hlos ein Serpentin entstan-den seyn würde: denn dieser Gelehrte siebet, letz-teres Gestein als einen Euphotid von feinem odernicht zu unterscheidendem Korne, mit Talk ver-mengt", an. Ich habe weiter oben gesagt, was derSerpentin der grofsen Alpen wäre, nämlich eindichter Talkschiefer : diese Meinung ist mit der desHrn. von Buch nicht im Widerspruch: in den Talk-gesteinen haben wir die Diallage bisweilen in gros-ser Menge. Wenn ein solches Gestein in derGröfse des Korns so weit abnähme, dafs es eingleichartiges Ansehen bekäme, so würde dies auchein Serpentin seyn, in welchem die Elemente derDiallage mit denen des Feldspatlies, ein wenigQuarz und viel Talk, verschmolzen seyn würden:ich glaube nur, dafs letztere in den Serpentinen,wenigstens in denen der Alpen, herrschen. Ich willübrigens bemerken, dafs es eine grofse Analogiezwischen der Masse oder chemischen Zusammen-setzung des Talks und der Diallage giebt 1 ), undfolglich die Masse, welche in den Alpen haupt-

l) Man wird von dieser Analogie urtheilen können, wennman die Analysen des Schillersteins (diallage meUHoide)