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2 (1822)
Seite
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davon blos eine schöne Varietät ist. Der nero diprato, der verdc di prato, der grnniio di gabbroder Florentiner, sind aucli nur Diailagen, gewöhn-lich schillernde, (oder Schillerstein) und bald mitSerpeuiin, bald mit Eeldspnth oder Jade vermengt,weiche aus den Toscanischeu Gebirgen kommen.

Der Euphotid bildet, sich in einer grofsen An-zahl von Orten in Deutschland vor. Der aus Krems,in Oestrcich, dient zum Pilastern der Slraisen inWien und seine grofse Zähheit macht ihn zu die-sem Gebrauche sehr geschickt. Mau hat ihn auchan verschiedenen Orten Schlesiens beobachtet; ermacht dort den 11aupttheil des grofsen isolirtenZoblenberges aus , der Serpentin ist die Grundflä-che desselben. In dem Serpentin in Kornwallis,hatte H r. Berger dieses Gestein schon gefunden undbemerkt, er hatte es aus derbem Feldspath undScliillerstein (diallage metalloide) bestehen sehen,und halte seine 'Verhältnisse mit demjenigen, wel-ches die Geschiebe der Genfer Gegenden bildot,und das er seihst an Ort und Stelle auf dem Mont-Rose beobachtet halte, bemerkt.

llr. von Ruch hat seinen Euphotid an mehrern-Orteu der Gebirge JNorwcgens wieder gefunden, undihn gewissermaasen bis an das Ende von Europa ver-folgt. Rey dem Cap - Nord hat man auf einemThonschiefer - Gebirge einen kleinkörnigen. Granit(man sehe §. 189), mit Glimmer und Hornblende,und sich zuweilen in Gneis ändernd; sonst nimmtdie Hornblende zu, der Quarz und Glimmer ab,und man hat einen Grünstem; endlich tritt dieDiallage statt der Hornblende ein und es entstehtdaraus ein anfänglich grober, dann feinkörnigerEuphotid. Er ist da, sagt der Autor, so wie inSchlesien, zu Praia, zu Genua und Cuba in den11. Tiieil, E