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am passo d' Olcnt ist, bat mein- als zwey Meilen(lieuts) \ erbreilung. unil oft mehl' als dreyhundertMoires Dicke. Ja dem Thal Tornanehc, in demGrunde bey Erusson in Piemont, durchreist man.gaii/.c Meilen in diesem Gest: in. Wir haben be-merkt, dafs c-r /.um Theil die hohen Gipfel desMont-Kose, Mont-Gertin, des lireithorns etc.ausmachte.
Li den Pyrenäen ist er in viel geringerer Men-ge : ich habe dort nur Id eine dergleichen Massengesehen: er ist ebcnlalls ziemlich selten in den Ur-gebirgen der Mine von Frankreich 3 jedoch hat manin Limousin, bey Set. Griex, Bane auf einem Lagerdieses Gesteins, welches sieh mehrere Meilen weiterstreckt.
Er ist gemeiner in den Gebirgen der Mitte vonDeutschland; es giebl dergleichen an dem Ficli-teibergo, in Sachsen, in Schlesien etc. Englandstellt dergleichen nur auf einem Punclc, am Vor-trebirtre Lizard. an seiner südlichen Küste dar: der
Serpentin, welcher dort mehrere Quadrat-jVJeiJoneinnimml , ruhet auf einem Urboden, enthält Glim-merschiefer-Lager und ist mit Tlionsehiefer vonder Gehergangs-Formation begränztj da ihr gegen-seitiges Lagerungs - \erliällnifs nicht hcslimnit wer-den konnte, so würde man auch nicht mit. Ge-nauigkeit' anzeigen können, zu welcher Glassc er ge-hört: Indem Hr. Berger ihn uns in allen seinen
Details kennen lernte, versuchte er ihn auf eine derLeyden von Werner in Sachsen erkannten Forma-tionen zu beziehen, und hat diesen Versuch mitsehr sinnreichen Betrachtungen begleitet. DieserSerpentin enthält grofse Massen eines halbdurch-sichtigen Specksteins, welchen man, wenn er ausdem Bruche kommt, wie einen leig kneten kann;