JU7Ü
Siebente Abthcilnn g.
S c r p e n t i n.
Steatite's opacum, particulis distinguendis,soliclus, coloribns cmineutioribus raaculo-s n s, duius (cultro tarnen, rasibilis), p o 1 i t u-i'am ad mitte ns. Seipentiuus, Wall.
Serpentin der Deutschen.
§. 210. Die grofsen Serpentin-Massen, welcheman in der JVatur findet, bestellen last ganz anstlem unter diesem Kamen in der Oryctogno-sie beschriebenen Mineral, und von'welchem wirmit wenig Worten die Haupt-Characlere wieder-holen.
Der Serpentin ist ein weicher Stein, derbisweilen ins halb harte übergeht, heyrn Bcfeileneinen grünlichgrauen Staub giehl, heyrn Be-fühlen milde ist, einen matten und feinkörnigenBruch hat, seine Farbe ist last immer grün, under schmelzt nicliL vor dem Löthrohre, wenn ernicht mit vielen fremden Stollen vermengt ist.
Substanzen, welche er enthält.
§• 211. Er bestehet hauptsächlich aus Talkstof-fen., wie wir solches in Kurzem sehen werden: dieTalkerde geht also als characteristischer Grundstoffin seine Zusammensetzung ein: und es ist zu be-merken, dafs er den meisten Steinen vom talker-digen oder talkartigem Geschlecht, als gewöhnlicherGangstein dient. Diese Steine finden sieh fast allein dem Serpentin vor , und werden anderswo kaumangetroffen. Von diesen Steinen unterscheiden wir: