hinlänglich entschiedenen auszeichnenden Kcnnzei-chcn gefunden worden, um als besondere Gebirgeeiner ähnlichen Verbreitung, wie die schon ange-führten haben, angesehen zu werden. Sie könnenals Theile dieser letztem betrachtet werden: jede
derselben scheint übrigens sich gewöhnlich in ei-nem solchen Gebirge vorzufinden.
Die körnigen Varietäten, die blättrige Hornblen-de und der eigentliche Grünstem, werden haupt-sächlich in den Graniten gesehen; und meistensscheinen sie nur eine Varietät derselben zu seyn,in welcher die Hornblende augenblicklich die Ober-hand behalten wird: so hat mir der Grünstem in
den Umgebungen des Aida-Sees in Auvergne ge-schienen. Uebrigens nehmen schöne Grünsteine,besonders in Piemont bey Tavigliano, nördlich vonBulle und in den Gegenden von Jorea, viele Rau-me von einigen Quadratmeilen ein; allein sie sind,da in diesem Theile der Alpen von allen Seitenmit dem gewöhnlichen Granit umgeben, sie ver-schmelzen sieh gewissermaasen in ihm: es sind
Theile eines grofsen Granit-Lagers, und ich könntesie nicht als geognostisch unterschieden, ausehen.In dem südlichen Theile Schwedens, in Smolandhat Hr. Hausmann wohl einen aus Hornblende undFeldspalh zusammengesetzten Grünstein, baldkörnig, bald schiefrig und Chlorit-Lager enthal-tend, gesehen: allein auch nach den Bemerkungendieses Gelehrten und des Hrn. von Buch würdedies nur ein dem in ganz Scandinavien herrschen-den Gneise, untergeordnetes Glied seyn.
Die Lager von Grünstein und besonders Grün-steinschiefer, die Gemenge von dichtem Feldspathund Hornblende, welche man in Sachsen an demFichtelberge und an meltrern andern Gegenden,